Folgende Begriffe werden Ihnen hier erklärt:

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Vermessung

Die Vermessung ist das Messen und Erfassen bestimmter Größen. Festgestellt wird insbesondere der tatsächliche und der rechtliche Bestand von Teilen der Erdoberfläche.
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Grundbesitz

Grundbesitz ist der Besitz von Land, d. h. von Grundstücken oder bebauten Liegenschaften. Meistens ist jedoch mit „Besitz“ das Eigentum gemeint, weil die Umgangssprache zwischen den beiden Begriffen nur selten unterscheidet.
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Flurstück

Das Flurstück ist ein geometrisch vermessenes Stück Land, welches die kleinste Unterteilung der Erdoberfläche ist. Jedes Flurstück ist eindeutig mit einer geschlossenen Linie umgrenzt.
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Liegenschaftskataster

Das Liegenschaftskataster enthält grafische und beschreibende Informationen zu Grundstücken und ist ein amtliches Verzeichnis der Grundstücke im Grundbuch.
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Wertanalyse

Durch eine Wertanalyse wird meist eine Verbesserung und Wertsteigerung des Objektes erzielt, mit gleichzeitiger Reduzierung der bisherigen Kosten.
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Grundstückswert

Setzt sich aus dem Bodenwert und den (nicht immer enthaltenen) Erschließungskosten zusammen. Beides ist bei den örtlichen Gemeinden in den sog. Bodenrichtwertkarten einzusehen.
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Grenzabstände

Gehören zum Landesrecht und sind in den jeweiligen Landesbauordnungen zu finden. Sie sind Vorschrift und werden streng ausgelegt.
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Galileo

Galileo ist ein europäisches Satellitennavigationssystem. Es soll für Europa politische und technologische Unabhängigkeit schaffen. Mit Galileo sollen Daten zur genauen Positionsbestimmung erfasst werden.
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Vermessung

Die Vermessung ist das Messen und Erfassen bestimmter Größen und umfasst die Gesamtheit aller für die Erfassung eines Objektes (Grundstück, Gebäude usw.) erforderlichen Messungen.
Es ist allgemein die messtechnische Erfassung von Punkten in Räumen oder an Objekten.
Vermessungen werden zu Neuaufnahmen und Kartierungen von Gebieten benötigt.
In der deutschen Verwaltungsgliederung ist terrestrische Vermessung die Aufgabe der Katasterverwaltung zur Dokumentation von Grenzen und zur Feststellung von Eigenschaften der Geländeoberflächen.

Grundbesitz

Grundbesitz ist der Besitz von Land, d. h. von Grundstücken oder bebauten Liegenschaften. Meistens ist jedoch mit „Besitz“ das Eigentum gemeint, weil die Umgangssprache zwischen den beiden Begriffen nur selten unterscheidet. In diesem Sinn bedeutet also das Wort Grundbesitzer Grundeigentümer.

Teilweise wird das Wort Grundbesitz auch einschränkend verstanden, d.h. nur für unbebaute Liegenschaften.

In den meisten Staaten wird der Grundbesitz (das Eigentum an Liegenschaften) durch entsprechende Eintragung im Grundbuch dokumentiert. In Deutschland, Österreich und anderen Staaten hat erst diese grundbücherliche Durchführung („Einverleibung“) konstitutive Wirkung. Die Grundbücher werden vom jeweiligen Grundbuchamt (in Österreich Grundbuchgericht) geführt und mit einer gewissen Vorlaufzeit aktuell gehalten. Bei Änderungen des Grenzverlaufes oder bei Grundstücksteilungen wird eng mit dem Kataster- bzw. Vermessungsamt zusammengearbeitet.

Beim Verkauf/Kauf eines Grundstücks wird die Eigentumsübertragung noch nicht mit dem Kaufvertrag wirksam, sondern erst mit der sog. Auflassung bzw. der Aufsandungserklärung. Die Besitz- und Belastungsverhältnisse können im Regelfall im Grundbuch eingesehen und in Form eines Grundbuchsauszugs angefordert werden.

Grundbesitz kann man beleihen (Belehnung), d.h. als Sicherheit für einen Kredit benützen. Bei diesem Vorgang wird im Grundbuch eine Grundschuld oder Hypothek eingetragen, die dem Gläubiger einen bevorzugten Zugriff auf den Grundbesitz gibt, falls der Schuldner seinen Verpflichtungen nicht nachkommt. Im Gegenzug erhält der Schuldner vergünstigte Konditionen beim Darlehen; der Zinssatz bei Hypothekarkrediten ist günstiger als z.B. bei Personalkrediten, weil die Sicherheit für die kreditgebende Bank oder Sparkasse größer ist.

Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Flurstück

Ein Flurstück, abgeleitet von dem Wort Parzelle, ist als kleinste Unterteilung der Erdoberfläche definiert. Flurstück ist die Bezeichnung für ein Grundstück. Dabei kann ein Grundstück auch aus mehreren Flurstücken bestehen. Eindeutig umgrenzt und amtlich festgelegt ist es die kleinste zu buchende Einheit des Liegenschaftskatasters.
Alle Arten von Land, Wiese und Acker sind als Flurstücke festgehalten und  beim Vermessungsamt mit Flurnamen, darunter auch eine Gemarkung und Nummer, eingetragen. Die Flurstücke können weiter unterteilt sein und werden dann mit einer Zusatzziffer wie eins oder zwei ergänzt.
Genutzt werden kann das Flurstück wie es die Gemeinde vorsieht. Ein Flurstück kann zum Beispiel  auf einer Stelle Bauland und auf einer anderen Ackerland sein.
Wenn man ein Grundstück kauft, darf die Grundstückgrenze nie durch ein Flurstück verlaufen, allein die Flurstückgrenze gibt die Grundstücksgrenze an. Auch kann ein Flurstück zu einem Grundstück gehören, welches nicht direkt an das Grundstück anschließt. Dieses muss dann im Grundbuchamt festgehalten werden.

Liegenschaftskataster

Das Liegenschaftskataster enthält grafische und beschreibende Informationen zu Grundstücken und ist ein amtliches Verzeichnis der Grundstücke im Grundbuch. Es ist die flächendeckende Beschreibung sämtlicher Flurstücke und wird ständig aktualisiert.
In Deutschland dient das Liegenschaftskataster neben dem Grundbuch als weitere öffentliche Einrichtung zum Nachweis des Grund und Bodens.

Wertanalyse

Die Wertanalyse versteht sich als ein Wirksystem zum Lösen komplexer Probleme, für die weder eindeutige Lösungen bekannt, noch Lösungen mit Hilfe numerischer Verfahren möglich sind. Sie dient der Entwicklung und Verbesserung von Produkten, technischen Abläufen und anderen Vorgängen in allen Bereichen von Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung. Durch die Anwendung des Wirksystems Wertanalyse wird in der Regel eine erhebliche Verbesserung und Wertsteigerung der bearbeiteten Objekte erreicht, die gleichzeitig mit einer Reduzierung des Aufwandes und der Kosten gegenüber der ursprünglichen Situation verbunden sind. Die Wertanalyse wird grundsätzlich als Projekt und in kleinen interdisziplinären Teams durchgeführt.

Grundstückswert

Setzt sich aus dem Bodenwert und den (nicht immer enthaltenen) Erschließungskosten zusammen. Beides ist bei den örtlichen Gemeinden in den sog. Bodenrichtwertkarten einzusehen. Dies sind vom Gutachterausschuss ermittelte Verkehrswerte für Grund mit gezahlten Erschließungskosten (höherer Preis) und Grund, für den die Zahlung noch geleistet werden muss. An diese Werte sollte sich der Preis für das Grundstück anlehnen.

Grenzabstände

Die Vorschriften für Grenzabstände und Abstandflächen sind Landesrecht und in den Landesbauordnungen beschrieben. Entsprechend sind sie in den verschiedenen Ländern sehr ähnlich, aber nicht identisch. Grenzabstände sind neben denen des zivilen Nachbarrechts auch im öffentlichen Recht Vorschrift und werden in der Prüfung und in Gerichtsentscheidungen sehr wichtig genommen und streng ausgelegt, um entsprechend Nachbarschutz zu gewährleisten. Abstände müssen eingehalten werden für z.B.:

  • den Licht- und Luftdurchlass zwischen den Gebäuden
  • den Schutz vor Brandausbreitung und Brandüberschlag
  • zugunsten städtebaulicher Ordnung über die „offene“ Bauweise.
Galileo

Galileo, ein Projekt von der Europäischen Union und der europäischen Weltraumorganisation, soll ermöglichen, dass Standortbestimmungen und Zeitinformationen genau zu bestimmen sind. Zuvor war dies in hoher Genauigkeit nicht möglich und schwer zu kombinieren.
Galileo ist dem Aufbau von dem US-amerikanischen NAVSTAR-GPS und dem russischen GLONASS-Syszem nachempfunden.
Bestehend aus 30 Satelliten und Bodenstationen können verschiedenste Nutzerbereiche durch Galileo mit Ortungsinformationen versorgt werden. Galileo ist somit das erste Navigationssystem welches die Bedürfnisse ziviler Benutzer in Hinsicht auf Funknavigation, Positionierung und Synchronisation erfüllt.